SAP Identity Management

11. November 2015 • 09:31 Uhr

"Das System läuft wie ein Uhrwerk"

Die voestalpine Stahl GmbH setzt auf SAP Identity Management. Dies ermöglicht dem Unternehmen ihren Mitarbeitern in kürzester Zeit und ohne hohen Personalaufwand die erforderlichen IT-Berechtigungen zu erteilen oder zu entziehen. Alle Entscheidungen hinsichtlich Erteilung bzw. Entzug von Berechtigungen für einen Mitarbeiter werden durchgängig, vollständig und zentral dokumentiert.

SAP Identity Management steuert dabei zentral die vollständige Provisionierung aller IT-Berechtigungen. Im Gegensatz zur ZBV (Zentralen Benutzerverwaltung) können Berechtigungen nicht nur für SAP Systeme, sondern auch für Non-SAP Systeme verwaltet werden. Erforderliche Berechtigungen weist die Software regelbasiert bei der Neuerstellung eines Accounts automatisiert zu. Im SAP Standard lassen sich Änderungen über ein zentrales webbasiertes Frontend am IdM-System vornehmen und dabei beispielsweise Berechtigungen nur für einen vordefinierten Zeitraum vergeben. Dies sorgt für mehr Sicherheit und beugt rechtlichen Konflikten vor. Es werden damit die Anforderungen von Wirtschaftsprüfern erfüllt und dadurch auch die Compliance gewährleistet.

 

Die Lösung.

SAP Identity Management ist offen für eine Vielzahl von Zielsystemen, darunter LDAP-basierende Verzeichnisse und über Java Database Connectivity (JDBC) angebundene Datenbanken. Zudem lassen sich Anwendungen und Verzeichnisdienste wie Microsoft Active Directory und Microsoft Exchange einbinden. Die Geschäftsrollen bestehen aus einer oder mehreren systemspezifischen technischen Rollen, die Zugriffsinformationen oder technische Autorisierungen beinhalten. Das vollständige Leistungsspektrum wird bei der voestalpine Stahl GmbH durch die Kopplung des bestehenden SAP HCM-Systems und SAP IdM-Systems erreicht.

Durch die aktuelle Lösung der INFORMATICS HR Services GmbH ist es erstmalig möglich, das SAP HCM System als führendes System in Bezug auf die Rollenzuordnung einzusetzen. Rollenzuordnungen können jetzt nicht mehr nur Benutzer bezogen im SAP IdM, sondern auch auf Objekte bezogen innerhalb der Organisationsstruktur erfolgen. Hierbei stehen die Objekte Organisationseinheit, Planstelle, Stelle und Person zur Verfügung.

Diese Lösung kümmert sich vollautomatisch um die Vererbung der Rollen in der Organisationsstruktur. Dadurch wird gewährleistet, dass ein Mitarbeiter nach einer Veränderung der organisatorischen Zuordnung die korrekten Berechtigungen besitzt.

Die Rollenzuordnungen werden mittels Schnittstelle an das IdM übertragen. Dabei werden sämtliche Rollenänderungen resultierend aus Ein- und Austritten, Personalmaßnahmen, organisatorischen Veränderungen und Abwesenheiten voll automatisch berücksichtigt. Die Entscheidung der Rollenvergabe wird im SAP HCM getroffen, denn nur das führende Personalsystem weiß über den aktuellen Status des Mitarbeiters sofort Bescheid. Umständliche und zeitintensive Abstimmungen zwischen Personallisten und Rollenverantwortlichen in der IT werden somit minimiert.

 

Zahlreiche Vorteile.

Die Vorteile für den Kunden liegen auf der Hand: Durch die Kombination aus SAP HCM und SAP IdM kann das Unternehmen das volle Leistungsspektrum beider Welten nutzen ohne Daten redundant halten zu müssen. Personalwirtschaftliche Änderungen mit Auswirkungen auf Systemberechtigungen werden automatisch berücksichtigt und provisioniert. Vor Ablauf von Berechtigungen werden die Mitarbeiter per E-Mail informiert und können so zeitgerecht eine Verlängerung der Berechtigungen beantragen. Dadurch wird die Produktivität der Mitarbeiter erhöht und eine Entlastung der IT bewirkt.

 

Die voestalpine Stahl GmbH mit Sitz in Linz ist einer der größten Industriebetriebe Österreichs. Als Technologie- und Innovationsführer ist das Stahlunternehmen eines der profitabelsten der Welt. Die voestalpine Stahl GmbH gehört zur voestalpine AG, die weltweit 48.000 Mitarbeiter beschäftigt.

 

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