Vorsprung durch mobile Logistik

30. September 2013 • 15:36 Uhr

In der Systemanalyse konstruiert der Betrachter zuerst was ist, um das Bild im weiteren Verlauf zu verfeinern. INFORMATICS verfolgte diesen Ansatz und entwickelte so eine ausgeklügelte SAP Lösung für die Logistik bei Bilfinger Industrietechnik Salzburg.

Das Unternehmen ist auf die Fertigung und Errichtung von Rohrleitungen, Systemen und Anlagen in den Sparten Biotechnologie/Pharma/Feinchemie und Energietechnik spezialisiert. Das umfangreiche Leistungsspektrum bringt ebenso umfangreiche logistische Herausforderungen. Bilfinger beauftragte INFORMATICS mit der Optimierung der Warenflüsse.

Der Schlüssel zur Effizienz

Ein komplexes Netz aus Warenflüssen beliefert temporäre und permanente Baustellen von Bilfinger. Bisher war es kaum möglich, diesen Prozess genau zu steuern und nachzuverfolgen. INFORMATICS führte bei Bilfinger das Warehouse-Management ein. Durch die Strukturierung von Lager, Ein- und Auslagerungsprozessen weiß Bilfinger genau, welche Waren wo zu finden sind. Der daraus resultierende Aufwand für Mitarbeiter bei Bilfinger ist minimal, weshalb die Lösung auch in der Anwendung Akzeptanz findet. Durch die neuen Möglichkeiten entwickelte sich sogar eine ganz neue Dynamik beim Warenprozess.

Der Prozess im Fokus 

Die detaillierte Datenerfassung ermöglicht eine konsolidierte Disposition. So kann noch nicht benötigtes oder überschüssiges Material auch zwischen den Baustellen verschoben und damit effizient eingesetzt werden. Die Vorteile liegen auf der Hand: Bilfinger gewann durch diesen Schritt Transparenz und Flexibilität bei gleichzeitiger Kostenersparnis.

Müssten alle Daten auf Papier niedergeschrieben werden, ergäbe sich schnell ein überwältigender Aufwand. Die mobile Datenerfassung ermöglicht papierlose Warenbewegungen überall dort, wo sie schnell ablaufen sollen. Mittels Handscanner werden die Prozesse nahtlos festgehalten. So ist man in der Lage, die Waren im Transit zu verfolgen und just-in-time einzugreifen.

So viele Details wie nötig, so wenige wie möglich! Das galt auch für die Angabe von Lagerpositionen, die das Warenmanagement definieren muss. Bilfinger kann diese nun oberflächlich für Lagerbereiche oder exakt hinterlegen, je nachdem, wonach der Bedarfsfall verlangt. Auch Bilfinger war bei der Implementierung gefordert und scheute keine Mühen. Das gesamte Warenmanagement wurde von Grund auf neu strukturiert. Hier musst der schmale Grat zwischen Nutzen und Aufwand gefunden werden. In den Beratungsgesprächen wurde gemeinsam erarbeitet, welche Strukturen langfristig lohnend sind.

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