Covid-19 Stories: Zusammenhalten trotz Abstandhalten.

01. Juni 2020 • 10:28 Uhr

Wie bei INFORMATICS während dem Corona Lockdown gearbeitet wurde

Das Thema des Jahres (vielleicht Jahrzehnts?) wird definitiv die Corona-Krise sein. COVID-19 hat uns in Atem gehalten und tut dies teilweise noch immer. Und das noch dazu in einer Zeit, in der die Wirtschaft ohnehin schon leicht angeschlagen war und hinter vorgehaltener Hand schon leise das Wort Rezession verwendet wurde.

Plötzlich sind wir in einer Krise, die vor keiner sozialen Schicht und vor keiner Branche haltmacht. Wir sind mit einem Virus konfrontiert, das sich nicht an Handelsgrenzen hält. Kurzum: Wir sind in einer Situation, die nicht geplant war und die uns zu Beginn in eine Ohnmacht versetzte. Wie jede Krise hat aber auch diese aufgezeigt, welche Möglichkeiten wir eigentlich haben. Daher möchte ich diese Zeit aus dem Blickwinkel von INFORMATICS reflektieren.

Unser Team

An erster Stelle gehört hier ganz klar das gesamte Team hervorgehoben. Die letzten Wochen haben bewiesen, wie stark das Band zwischen den Menschen in unserem Unternehmen ist und wie wichtig Verständnis und Zusammenhalt sind. Individualität und Flexibilität waren an der Tagesordnung, neue Herausforderungen wie Homeschooling und ganztägige Kinderbetreuung sowie die Unterstützung der Familien standen plötzlich im Vordergrund. Und dennoch schafften wir es gemeinsam, die vielen Anforderungen unserer Kunden zu verstehen und zu helfen. Denn Kurzarbeit war für uns kein Thema. Es galt, unsere Kunden und Lieferanten in der Situation zu unterstützen und gleichzeitig auch das Wirtschaftssystem zu stützen. Ich bin stolz auf unser Ökosystem, das sich als richtig bewiesen hat. Ich bin stolz auf unser Team!

Corona - der Digitalisierungstreiber

Nach innen geblickt war es auch für uns eine große Herausforderung, die von uns viel gepredigten Prozessdigitalisierungen intern anzuwenden. Denn auch wenn viele Projekte schon lange auf dem Tisch lagen, fehlte uns immer wieder die Zeit, sie umzusetzen. Doch plötzlich kam die Notwendigkeit und es wurden innerhalb weniger Tage komplette Ablaufstränge digitalisiert. Dabei hat uns geholfen, dass wir selbst SAPseit vielen Jahren für unsere Prozesse nutzen.

Unsere Infrastruktur war - Gott sei Dank! - bereits auf digitale Kollaboration ausgelegt. Nachdem wir mit unseren Branchen und Kunden einem sehr starken Datenschutz unterliegen,betreiben wir alle Kollaborationsplattformen noch im eigenen Rechenzentrum. Daher war der Switch auf einen ganzheitlichen Homeoffice-Betrieb einfach.

Social Distancing entgegenwirken

Am wichtigsten war uns zudem, der sozialen Distanzierung entgegenzutreten. Daher gab es in kurzen Abständen viele virtuelle Meetings und Coffee-Breaks über Webcam, die Wert auf den informellen Austausch legten. Die Wertschätzung der bisher als normal geltenden und selbstverständlichen persönlichen Abstimmung und Projektzusammenarbeit wuchs zudem enorm. Die Qualität des gemeinsamen Arbeitsplatzes zeigte sich genau in dem Moment, als er nicht mehr vorhanden war.Insofern war der Weg zurück ins Büro für viele eine Erleichterung.

An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an das gesamte Team, an unsere Kunden, an unsere Lieferanten und die Familien.

Otto Kitzmüller, Geschäftsführer INFORMATICS Holding 

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