13. INFORMATICS SAPshots - Nachbericht

18. Mai 2018 • 10:08 Uhr

Digitales Business benötigt Echtzeit-Support

Das Management von SAP Softwarelizenzen und Wartung ist keine einfache Aufgabe, da die Lizenzstrategie des Herstellers zum Teil schwer nachvollziehbar ist. Daher legten wir den Fokus der letzten SAPshots auf dieses Thema, und unter dem Motto „Holen Sie mehr aus SAP Lizenzen und Wartung heraus“ fand die Veranstaltung regen Anklang.

LEISTUNGSUMFANG VON SAP LIZENZEN UND WARTUNG

In der Keynote „Digitales Business benötigt Echtzeit-Support“ von Andreas Frey, SAP Österreich GmbH, wurde gezeigt, was SAP unter „Next Generation Support“ versteht. Die Vision dahinter ist, dass der SAP Kunde reaktiv an Informationen gelangt und die Hilfestellungen seitens SAP so intuitiv aufgebaut sind, dass sich Herausforderungen einfach und rasch lösen lassen. Dazu stehen den Kunden zahlreiche Tools (Best-Practice-Beispiele, O&A, ...) zur Verfügung. Sollte dennoch keine Lösung gefunden werden, liegt der Fokus auf einer schnellen und kompetenten Antwort auf einfachstem Weg. Dies trifft den Puls der Zeit und zeigt, dass der Kunde stets im Mittelpunkt steht.

Im zweiten Vortrag wurde auf die Thematik der indirekten Nutzung von SAP Systemen eingegangen. Bei der Nutzung unterscheidet man drei Typen von Zugriffen: den direkten Zugriff durch einen Benutzer, den indirekten (digitalen) Zugriff sowie den Zugriff über SAP Applikationen. Zudem wurde das neue Lizenzmodell vor- gestellt, welches seit April 2018 gültig ist und zusätzlich zur gewohnten User-Lizenzierung auch eine Dokumentenlizenzierung (Digital Access) möglich macht.

Die SAP stellt dazu detaillierte Informationen zur Verfügung, Diese finden Sie auf unserer Website unter www.informatics.at/downloads/

Im Anschluss wurden basisnahe Möglichkeiten mit dem Solution Manager aufgezeigt. Dabei standen Themen rund um Systemoptimierung, Archivierung/ Reorganisation, Systemanbindungen, Security, Patch-Management, und System-/Mandanten- kopien auf dem Programm. Auch Fragen zum Readiness-Check für S/4HANA konnten beantwortet werden.

Der Praxisbericht von Lenzing Plastics durch Geschäftsführer Martin Schädle und Logistics Manager Harald Jell über die IT-Landschaft des Unternehmens rundete den Tag ab. Lenzing Plastics wurde in der Vergangenheit von der Lenzing Global IT versorgt. Seit 2017 unterstützt INFORMATICS bei der SAP Lizenzierung und Wartung, zudem haben wir den gesamten SAP Betrieb übernommen.

Hier wurde neben der Prozesslandschaft des SLA auch auf das Betriebshandbuch hingewiesen. Das Betriebshandbuch trägt dafür Sorge, dass die sauberen Prozessabläufe transparent geregelt und veranschaulicht werden.

Am Ende des Tages zeigte sich, dass es eine ausgewogene Mischung aus Prozessen, Know-how Trägern und den richtigen Tools braucht, um ein effizientes SAP Lizenz- und Wartungsmanagement zu haben. Falls Sie mehr Informationen brauchen, ist INFORMATICS der richtige Partner für Sie. Vereinbaren Sie bei Interesse gerne einen Termin mit Nicole Jauker-Nadschläger und lassen Sie sich beraten – nan@informatics.at

Reservieren Sie sich schon jetzt den Termin für die nächsten SAPshots am Donnerstag, 18. Oktober 2018.

Fokus auf Lösungsorientierung

Im altbewährten World-Café widmete man sich diesmal nachstehenden Themenbereichen.

USER-BASIERTE VS. ENGINE-BASIERTE LIZENZEN

Beim neuen Lizenzmodell herrschen momentan noch geteilte Meinungen. Während sich für die einen noch keine Vorteile ergeben haben, weisen andere auf eine gestiegene Transparenz hin, da vor einer Prozessverbesserung die Kalkulationsbasis besser eingeschätzt werden kann.

MAINTENANCE

Beim Thema Maintenance tauchte die Frage auf, weshalb der Learning Hub nicht automatisch im Maintenance inkludiert ist. Zudem weicht die Erwartungshaltung der Produktverbesserung vom Kundenwunsch ab, da die Quality Checks zum Teil nicht aussagekräftig genug sind und die langen OSS-Rückmeldungen in manchen Situationen nicht zufriedenstellend sind. INFORMATICS wird diese Anregungen natürlich an SAP weiterleiten.

SOLUTION MANAGER

Beim Thema Solution Manager wurden die Instabilität des SAP One Launchpads und die nicht optimale Awareness bezüglich Dringlichkeit von Tickets kritisch angemerkt, wobei auch deutlich wurde, dass sich die Reaktionszeit generell verbessert habe.

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