Themenschwerpunkt S/4HANA

21. Mai 2017 • 13:07 Uhr

S/4HANA - Revolution oder Herausforderung?

SAP erweitert mit S/4HANA die bestehende ERP-Software, die alle tagtäglichen Prozesse eines Unternehmens abdeckt. Sie basiert auf der In-Memory-Datenbank SAP HANA, die als Namensgeberin der neuen Business Suite fungierte. Mit SAP Fiori stellt SAP dem User zudem eine mobile Anwendung zu Verfügung, die das UI auf ein neues Level hebt. Das bisherige ERP-System wird noch bis 2025 gewartet - bis dahin sollten alle Unternehmen auf S/4HANA umgestiegen sein. 

Bei den 11. INFORMATICS SAPshots zum Thema „S/4HANA“ konnten die Vorteile der neuen SAP Business Suite klar herausgearbeitet werden. Im Rahmen der Veranstaltung wurden direkte Einblicke in das neue SAP S/4 System geboten, Erfahrungen geteilt und über bevorstehende Herausforderungen gesprochen.

 

 

In Bezug auf die Herausforderungen hat sich ganz stark gezeigt, dass den größten Unsicherheitsfaktor die „Unwissenheit“ darstellt. Die Unwissenheit hinsichtlich der zukünftigen Ausrichtung und „der Reise“ von SAP, aber auch in Hinblick auf die kommenden Aufwände. Dazu kommt der Respekt vor den Schulungsaufwänden, die mit der Umstellung einhergehen. Dies sind jedoch Themen, denen Unternehmen mit einer sorgfältigen und vor allem rechtzeitigen Planung entgegenwirken können.

 

In diesem Zusammenhang zeigte der technische Leiter von INFORMATICS, Henry Ritzlmayr, welche Prozessschritte bereits sofort gestartet werden können. Auf Basis seiner bisherigen Erfahrungen mit S/4HANA, skizzierte er diese für die Kunden. Solche Vorarbeiten ermöglichen zukünftig Aussagen zum Umstieg auf S/4HANA zu treffen und erleichtern so die zeitgerechte Planung.

Aber auch das Schreckensgespenst „Green Field Project“ hält so manche SAP-Kunden zurück, dabei sollte dies nur als mögliche Umsetzungsvariante gesehen werden. Denn viele SAP-Installationen, speziell jene zwischen 1994 und 2000, werden bis dato nicht vollinhaltlich genutzt. Und obwohl SAP in den vergangenen Jahren eine Fülle von Funktionen über die Releases und EHP’s an Ihre Kunden ausgeliefert hat, wird meistens nicht das gesamte Spektrum der Möglichkeiten betrachtet. Die Installationen und Prozesse wurden somit meist nicht auf den neuesten Stand upgedatet und verändert.

Aus diesem Grund haben die Überlegungen hinsichtlich eines „Green Field Projects“ (oder auch Brown Field genannt, wenn das Altsystem – wie in den meisten Fällen – als Vorlage dient) schon eine Berechtigung.

Aber auch diese Themen kann man gemeinsam mit dem Partner INFORMATICS betrachten und die richtigen Entscheidungen für sein Unternehmen ableiten. Wichtig ist es jedoch – und das sollte bei jeder Gelegenheit unterstrichen werden – sofort mit der Planung zu starten, um den passenden Umsetzungsplan in den nächsten acht Jahren auf dem Tisch liegen zu haben.

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