Nachbericht: 2. MFA-Best Practice Frühstück

28. Februar 2019 • 11:20 Uhr

Der frühe Vogel hat wieder zugeschlagen! Das 2. MFA-Best Practice Frühstück fand dieses mal bei WITRON in Wels statt.

Bereits zum zweiten Mal trafen sich MFA-Mitglieder und Interessierte zum Erfahrungsaustausch zum Thema Rechtssicherheit in der Instandhaltung. Beim gemeinsamen Frühstück wurden zwei Praxisbeispiele diskutiert und Möglichkeiten und Grenzen ausgelotet.

Mit dabei wieder die bewährten inhaltlichen Partnern INFORMATICS und ConPlusUltra, sowie der neue Gastgeber WITRON (Spar Zentrallager, Wels). Wir trafen uns dieses mal auf Einladung der Fa. Witron im Spar-Zentrallager in Wels, wo wir im Anschluss die Möglichkeit der Lagerbesichtigung nutzten. Dort werden 14.500 Artikel im Lager organisiert sodass ca. 1.000 Geschäfte täglich von diesem Standort aus beliefert werden können. Das bedeutet, dass alle 15 Minuten ein vollbeladener LKW das Gelände verlässt. 7.500 Assets werden vor Ort serviciert, etwa 12.500 Wartungsaufträge wickelt die Instandhaltung ab.

Die Fachgespräche

Rechtsspezialist Heinrich Preiss von ConPlusUltra zeigte auf, wie man Rechtssicherheit in der Instandhaltung schaffen kann. Dabei plauderte er aus dem Praxis-Nähkästchen und erklärte eindrücklich, dass eine Übersetzung von Bescheiden und gesetzlichen Anforderungen in der Praxis notwendig ist. 

„Das Thema ‚Rechtssicherheit‘ ist nie fertig. Wichtig ist, sein System, die Datenbasis, regelmäßig auf Neuerungen hin zu überprüfen. Auch hier können professionelle Dienstleister notwendige Übersetzungsarbeit abnehmen.“, so Preiss zu den Teilnehmern.


‚SAP-Freak‘ Nicole Jauker-Nadschläger (INFORMATICS) machte klar, wie simpel man mit SAP Rechtssicherheit erreichen kann. Neben einer analogen Organisation mittels Ordner und Excel, gibt es die Möglichkeit eine zentrale Stand Alone Softwarelösung zu nutzen oder eine integrierte Lösung innerhalb eines Software-Systems, wie beispielsweise SAP, zu nutzen. Es wurden die Vor- und Nachteile gezeigt und diskutiert. Je nach Unternehmensanspruch ist zu entscheiden, welche Systematik für die eigene Organisation die richtige ist.

PRAXISPRAXISPRAXIS

Gerald Maschek, verantwortlich für die Organisation des Bescheidmanagements innerhalb der voestalpine Stahl, zeigte, wie der Stahlkonzern die Rechtssicherheit mittels SAP und INFORMATICS rta sicherstellt.

Leo Höller, vom Industriedienstleister Bilfinger Chemserv,  teilte die Erfahrung über die Einführung einer kleinen, bewusst schmal gehaltenen Lösung. Beide Praktiker waren sich einig, dass die Abstimmung mit einem Rechtsdienstleister bei der komplexen Thematik notwendig und sinnvoll ist. Ein rein analoges Bescheid- und Normen-Management macht aus ihrer Sicht keinen Sinn. Die sorgfältige Auswahl despassenden Software-Systems ist also auch beim Management der eigenen Rechtsdokumente zentral.

Vortragende und Teilnehmer waren sich einig – das soll nicht das letzte MFA-Best Practice-Frühstück gewesen sein. Besonders gefallen hat der informelle Austausch zwischen den Teilnehmern und die offenen Einblicke in die Praxisprojekte.

Conclusio
: Es hilft sehr, um einen Eindruck zu bekommen wie es andere machen. Man muss nicht immer alles selber können und machen.

Der nächste Termin wird auf www.mfa-netzwerk.at bekanntgegeben! Wir freuen uns, wenn wir dann wieder so eifrige Diskutanten begrüßen dürfen!

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